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Kesha Podenca Campanera, Pflegestelle in 81479 München, geboren 06.2015, 63 cm, 25 kg

(Mit Video) Update 29.5.22 – Kesha, die in ihrer Familie Peca genannt wird, ist jetzt seit 9 Wochen in Deutschland und hat sich blitzschnell zu einer absoluten Traumhündin entwickelt.
Während Peca im Tierheim noch eher desinteressiert an Menschen war, hat sie ihr Frauchen schnell als Bezugsperson angenommen und zeigt sich sehr gelehrig und anhänglich.
Die Großstadt ist nichts für Peca, all der Lärm und die vielen Menschen und Fahrzeuge verunsichern Peca sehr. Doch sie hat bereits gelernt, ein gewisses Maß an Zivilisation zu ertragen und orientiert sich dabei sehr an ihrer Bezugsperson. Peca darf mit ins Büro, wo sie sich ebenfalls von ihrer besten Seite zeigt. Sie ist an anderen Menschen prinzipiell nur mäßig interessiert, allerdings lässt sie sich von den jugendlichen Nachbarskindern gerne mit Fingerzeig ins „Sitz“ bringen, gibt es dann doch ein feines Leckerchen. Abends knabbert Peca gerne ein Stündchen an ihrem Ochsenziemer, den sie sich artig von Frauchen wieder abnehmen lässt. Peca fährt gut im Auto mit, ist stubenrein, klaut nichts aus der Küche (wohl aber vom Couchtisch), ließ sich bereits brav von Frauchen trimmen und bleibt bereits Zuhause als auch im Büro bis zu 2 Stunden brav alleine. Nach einem ausgiebigen Spaziergang weiß Peca ein ausgiebiges Nickerchen sehr zu schätzen. Und im Garten gibt es nichts Schöneres, als jeden Busch genauestens nach Mäusen zu durchsuchen.
Doch auch solch ein Traumhund hat einen Haken: Peca wird wild bei Wild. Wittert Peca beim Gassi eine interessante Spur oder sieht gar Wild, dann hält sie nichts mehr und sie will hinterher. Da wird eindringlich Laut gegeben, ausdauernd an der Leine gezogen und im Geschirr gehangen und so unwichtige Nebensachen wie Pipi oder Häufchen machen werden völlig vergessen. Pferde hat Peca mittlerweile gelernt zu akzeptieren, aber alles an Wildtieren als auch z.B. Schafe sind für Peca unwiderstehliche Magneten. Doch wer will es ihr verdenken?
Wir suchen für Peca ein Zuhause in einem eher reizarmen Umfeld, gerne mit eigenem, hoch und dicht eingezäumtem Garten, wo Peca nach der Eingewöhnung auch mal ohne den Anker am anderen Ende der Leine umher springen kann. Ein entspannter Ersthund wäre hilfreich, ist aber kein Muss. Peca kennt das Leben in einer Hundegruppe und guckt sich sehr viel von anderen Hunden ab. Die Orientierung und Anleitung findet sie jedoch bei ihrer Bezugsperson.
Kinder sollten schon älter und verständig sein.
Wer sich in unsere hübsche Fluse verliebt hat, sollte entweder schon Podenco-Erfahrung mitbringen oder sich vor der Adoption intensiv mit den Charaktereigenschaften des Podenco Campanero auseinandersetzen.
Mit viel Zeit, Geduld, Konsequenz und Verständnis für die rassetypischen Eigenschaften, gepaart mit den nötigen körperlichen Fähigkeiten, um 25 kg pure Jagdbegeisterung sicher händeln zu können, wird man in Peca eine Gefährtin finden, die sich ganz tief ins Herz schleichen wird.


Unsere Kesha – ein Bild von einer Podenca Campanera. Die bildschöne Hündin konnte dank Minerva der Tötungsstation Alcalá de Henares in Madrid entkommen und wartet nun im Tierheim der PROA auf ihre Menschen. Wie alle Podencos muss Kesha raus in die Natur. Die Gerüche des Wildes, das Rascheln einer Maus im Unterholz oder auch ein vom Wind herumwirbelndes Blatt, alles ist spannend und interessant. Buddeln, Fährten folgen – ein Spaziergang mit einem Podenco ist nie „Strecke machen“ sondern bedeutet sich Zeit nehmen, den Hund schauen, schnüffeln, buddeln lassen. Wer sich darauf einlässt oder es bereits kennt, merkt oder weiß schon, wie entspannend es ist, seinen Podenco zu beobachten, wenn er vor Glück zu strahlen scheint, weil die Natur so viel Interessantes und Abwechslungsreiches zu bieten hat. Nach erfüllten und mit Eindrücken reichen Spaziergängen sind Podencos zu Hause im Allgemeinen wunderbar ruhige, liebevolle Mitbewohner.
Wir wünschen uns für Kesha, dass sie Menschen findet, die ihr ein podencogerechtes Leben bieten, die auch damit leben können, dass Kesha sich draußen in der Natur geistig bisweilen ausklingt und ihr Ding machen möchte. Menschen, die einkalkulieren, dass Podencos selten abgeleint werden können, weil die Jagd einfach ihr Leben ist und ihre Identität ausmacht. Eine Schleppleine gehört sozusagen zur Grundausstattung eines jeden Podencos und seiner Menschen dazu und auch Kesha wird nach Eingewöhnung, liebevoller, konsequenter Erziehung Spaziergänge an der Schleppleine lieben und genießen lernen.

Geboren: Juni 2015 – Größe ca. 63 cm, Gewicht ca. 25 kg – im Tierheim seit März 2021

Kesha ist gechipt, geimpft, kastriert, auf alle Mittelmeerkrankheiten negativ getestet, ebenfalls wurde vor der Einreise ein Blutbild der Organwerte erstellt.

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