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Zahnsanierung bei Lizzy

Bereits am Montag, 19.10., hat unsere kleine Lizzy ihre Zahnsanierung hinter sich gebracht. Wir haben diesen Tag voller Hoffnung und mit Bauschmerzen herbeigesehnt, denn Lizzys marode Zahnsituation und die damit verbundenen Entzündungen und Schmerzen machten Lizzy das Leben wirklich schwer und somit eine schnelle Behandlung unumgänglich, aufgrund ihrer schlechten Nierenwerte jedoch war und ist der Ausgang der OP ungewiss.

Wie dringend die Zahnsanierung war, zeigte sich im OP und nach der Aufwachphase.
21 hochgradig vereiterte Zähne mussten Lizzy gezogen werden. Lizzy erwachte schnell und gut aus der Narkose und wirkte am selben Tag noch sehr aufgeräumt und geradezu erleichtert, als sie das erste weich pürierte Essen verputzen konnte ohne schmerzende Wackelzähne. In den kommenden zwei Tagen baute Lizzy leider ab, sie schlief viel und lagerte auch wieder vermehrt Wasser ein. Dies war natürlich zu erwarten nach so einer OP und wir blieben verhalten optimistisch, aber den Sorgenknoten im Bauch können wir nicht verleugnen. Doch Lizzy hat sich mittlerweile wieder etwas berappelt und unsere Hoffnung, dass ihr noch eine schöne Zeit beschieden ist, überwiegt die Angst, dass all die Hilfe zu spät für ihren Körper kommen könnte. Wir bleiben optimistisch, denn Lizzy ist es auch!

Hier einige Worte von Lizzys Pflegestelle von heute, Samstag,24.10.:
„Klein Lizzy frißt gut und folgt mir nach wie vor auf Schritt und Tritt. Meine Wohnung und das Gartenhaus sind mit Hundeplätzen gepflastert. Die Wunden im Maul sehen gut aus.

Sie will immer unbedingt mit raus – freut sich richtig, wenn ich die Leinen vom Haken hole.
Leider lagert sie immer noch etwas Wasser ein. Metacam habe ich zur Entlastung der Nieren schon abgesetzt, aber das Antibiotikum bekommt sie noch bis einschließlich morgen.

Montag ist wieder Kontrolltermin.

Es ist immer noch unklar, wo die Reise hingeht, aber im Moment scheint sie mit sich und der Situation ganz zufrieden zu sein. Hauptsache sie ist dabei. Wenn ich die Bande kurz alleine lasse, gibt es einen neuen Ton bei meiner Rückkehr: Bellen kann man das noch nicht nennen, hört sich an wie eine knarrende Tür gepaart mit einer schnatternden Ente.

Ich bleibe erstmal optimistisch und freue mich über jeden schönen Tag, den sie hat. Über das anranzen fremder Hund, das erobern neuer Liegeplätze, jedes selbständige Schnupperpäuschen unterwegs, Ausflüge alleine in den Garten um den Kackhaufen irgendwo tief in den Beeten zu verstecken, kleine Interaktionen mit den anderen Rudelmitgliedern, sehr forderndes (erfolgloses!) betteln bei Tisch, …“

Wir freuen uns so sehr mit Lizzys Pflegefrauchen und danken auch der Tierarztpraxis, die Lizzy so kompetent und umsichtig betreut von Herzen für ihr Engagement.

Für Lizzys Zahn-OP ist eine Rechnung in Höhe von 1.425,22€ entstanden.
Wir danken allen Menschen, die Lizzy mit einer Spende unterstützen sehr!