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Braulio, Galgo * 2010 – † 20.07.2021


Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen, der Moment, an dem ich „unser Kuhkind“ das allererste Mal gesehen habe. Krank, gebrechlich und sich selbst aufgegeben stand er in der Ecke seines Zwingers. Sofort erfüllte sich mein Herz mit großer Liebe und es war klar, nun war seine Chance gekommen. 2015 haben Nicole und ich ihn eingepackt und zur PROA gebracht und ich bin heute noch mit Dank erfüllt, das wir diese Möglichkeit erhalten haben.

Es gibt viele Definitionen für Schönheit, bei Braulio haben die Leute immer vorbei gesehen. Eine Muskelatrophie hatte ausgerechnet sein Gesicht gezeichnet, doch für mich war er der schönste Galgo der Welt.

Wir sind froh, dass wir einen Menschen für ihn gefunden hatten, der ebenfalls völlig in Braulios Bann gezogen wurde, seine wahre Schönheit sofort gesehen hat und ihm unendliche Liebe und auch Fürsorge zukommen ließ, die ihn bis zuletzt bedingungslos begleitet hat.

Doch auch Braulio liebte bedingungslos seine Manuela, so sehr, dass er ohne Leine begleiten konnte, immer seine Mama im Blick. Aus zwei Seelen wurde eine, eine Symbiose, die es immer nur einmal im Leben gibt. Manuela hatte ihren Seelenhund gefunden. Aus Braulio wurde liebevoll Lio und ein jeder, der die beiden zusammen sah, wusste um ihre Liebe, ihr Vertrauen und man sah das Band, dass die beiden so eng verbunden hielt, dass nicht einmal ein Blatt dazwischen passte.

Ein jeder der die beiden kannte, weiß nun auch um Manuelas Schmerz, denn auch wir weinen um „unser Kuhkind“, der seine Spuren so tief hinterlassen hat, dass es schwer ums Herz wird und bei jedem Wort, dass über ihn zu Papier gebracht wird, die Tränen rollen, weil ein einzigartiger, unverwechselbarer Engel für immer diese Welt verlassen und viele Menschen mit tiefer Traurigkeit zurück gelassen hat.

Wir hätten den beiden gerne noch ein bisschen mehr Zeit geschenkt, doch ein Osteosarkom hat anders entschieden. So musste Manuela mit Lio gestern einen Gang antreten, den wir alle schon einmal durchlebt haben, der aber jedes Mal aufs Neue mit solcher Wucht zuschlägt, das es den Boden unter den Füßen nimmt. Das Herz zerspringt, die Luft zum tief durchatmen fehlt. Doch eins wird auch weiterhin Bestand haben, die Verbundenheit der beiden Seelen, auch über den Tod hinaus…

Manuela, wir trauern so sehr mit Dir und danken dir für jede noch so kleine Sekunde, die Du Lios Leben mit Freude und Liebe erfüllt hast.

Ein herzliches Dankeschön auch an seine Paten, die Lio über viele Jahre finanziell unterstützt haben.

Unser Kuhkind mach´s gut, viel Liebe wird dich auch weiterhin begleiten…

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Laika, Bretone * 01.07.2009 – † 01.07.2021


Laika – 3 Monat 17 Tage – Sonnenschein

Als wir im Februar von Laikas trauriger Geschichte erfuhren, machte diese uns sehr betroffen. Was muss sie in ihren 12 Lebensjahren ertragen haben, wenn sie bei ihrem Besitzer einem Jäger, wie Abfall behandelt wurde, ihr ein Leben im Haus verwehrt blieb, sie nur draußen leben durfte, ohne ein Dach über dem Kopf, das sie vor Witterungseinflüssen schützen sollte, ohne regelmäßiges Futter, Wasser ohne Liebe. Geld für Futter war eine Ausgabe, die in keiner Weise sinnvoll erschien, so wurden Laika einfach die Tischreste durchs Küchenfenster geworfen. Ihr krankes Auge interessierte ihren Besitzer nicht.

Obwohl wir wussten, dass Laika schon älter und nicht gesund war, wollten wir ihr Zuhause für die bleibende Lebenszeit sein.

Nachdem wir erfuhren, dass Laika wirklich zu uns kommen darf, waren wir sehr aufgeregt, weil wir wussten, dass sie nur noch wenig hört, ihre Augen nicht in Ordnung waren, sie bisher kein Leben im Haus kannte.

In den vergangenen 13 Jahren als Pflegestelle konnten wir viele Hunde auf ihrem Weg in ein Zuhause begleiten, leben im Moment selbst mit 6 Hunden zusammen.

So einen besonderen Hund wie Laika hatten wir noch nie! Nichts war ein Problem für sie. Tag für Tag konnte sie sich in unserem Haus und Garten besser orientieren. Sie lernte schnell, wie man die Treppe hinauf und hinunter geht, wie man auf die Couch und wieder hinunter kam.

Autofahren war kein Problem für sie. Auf die Spaziergänge freute sie sich, sobald sie das Geschirr sah, wenn wir es ihr anlegen wollten. Nicht ein einziges Mal hat Laika ein Pfützchen im Haus hinterlassen, schlief jede Nacht durch.

Es war jeden Tag wunderschön zu sehen, wie zufrieden Laika in ihrem Kunststoffkörbchen(dieses hatten wir ursprünglich für Sandro unseren Angsthund angeschafft, da dieses im Tierheim für ihn der sichere Rückzugsort war)tief und fest schlief. Allmählich kam sie zu Kräften und freute sich darauf, wenn wir alle in den Garten gingen. Schnell bekam sie von uns den Kosenamen Tapsi, da ihr Gang so etwas tapsig war. Wenn abends alle zur Ruhe kamen, huschelte sich Laika immer ganz nah ans Bäuchlein ihres Pflegepapis. In der Nacht schlief sie in meinem Arm.

Als der Druck im Auge ihr immer mehr Schmerzen bereitete, musste es vom TA entfernt werden. Laika war eine liebe Patientin, ließ alles geduldig über sich ergehen. Nicht einmal der Kragen nach der OP war nötig bei ihr. Sie erholte sich gut und kam immer mehr zu Kräften. Selbst den Nachbarn fiel auf, was für ein schönes Fell Laika bekommen hatte, wie lebensfroh sie durch den Garten tobte und glücklich schien. Erst einen Tag vor ihrem Zusammenbruch unterhielten wir uns darüber, dass Laika zum Glück noch länger als prognostiziert mit uns und ihren neuen vierbeinigen Freunden zusammen leben wird…..

Wir sind unendlich traurig und können es noch immer nicht verstehen, dass unsere Tapsi nach so kurzer Zeit, in der sie geliebt und geachtet wurde, von uns gegangen ist. Aber vielleicht ist es uns in dieser Zeit gelungen, dass sie trotzdem noch erfahren durfte, was es heißt, geliebt zu werden.

Wir danken der Pflegefamilie und den Patinnen Stephanie W. und Jutta & Joerg B.ganz herzlich für Ihre Unterstützung.

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Chusita * 2011 – † 21. Juni 2021

Chusa,

ein Leben voller Schmerzen.
Und doch immer unendlich freundlich und so lieb.
Ich vermisse dich sehr.

Machs gut, mein Eisbärchen..

Wir danken den Paten Familie R. ganz herzlich für Ihre Unterstützung.

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Koke, Podenco * 2013 – † 06.06.2021


Am Sonntag hat unser Koke seine letzte Reise angetreten… wir sind sehr traurig, aber wissen auch, dass es so gerade für Koke das Beste war. R.I.P. kleiner Mann, du wirst uns fehlen…

Ein herzliches Dankeschön an alle, die Koke, sei es durch Futter, durch liebe Worte der Anteilnahme oder durch anbieten eines „love and die“ Platzes und auch finanziell unterstützt haben.

Danke der Patin Sabine M. die Koke über viele Jahre feste unterstützt hat.


Momentan reißt die Traurigkeit und die Hilflosigkeit, nichts tun zu können, leider nicht ab. Wir waren sehr glücklich, dass wir einen schönen Pflegestellenplatz für unseren kleinen Podimann Koke gefunden hatten und das Training mit Hundetrainer Alberto nun auch tatsächlich griff und die kleinen Fortschritte bei Koke sichtbar wurden. Zum Trapo im März empfand er Geschirr anlegen noch schrecklich, es bereitete ihm Stress. Das sollte einfach noch ein wenig gefestigt werden, ohne ihn dabei zu bedrängen, damit nicht zu viele Stressfaktoren für Koke auf einmal zusammenkommen, wenn er seine große Fahrt nach Deutschland antreten sollte.

Doch Koke wird nicht mehr reisen, zumindest nicht in eine eigene Familie, denn Koke wird sterben. Ob in 3 Wochen, 3 Monaten oder vielleicht in einem halben Jahr, ist die einzige Ungewissheit die bleibt. Da der kleine Mann trotz gutem Appetit binnen weniger Wochen immer dünner wurde, war das spanische Team sich sicher, dass etwas mit ihm nicht stimmt. So musste er zum Tierarzt, auch wenn das für unseren Koke mit extrem viel Angst und Stress verbunden war und er sich danach wieder in sein Schneckenhaus zurückgezogen hat.

Der Tierarzt offenbarte das ganze Übel, dass sich in Kokes kleinem Körper eingenistet hat. 2 große Tumore im Enddarm, die leider eine OP unmöglich machen, denn der Krebs hat bereits zu sehr Besitz von unserem Koke genommen und eine Heilung ist sicher ausgeschlossen. Wir haben gemeinsam mit dem Team in Spanien hin und her überlegt, auch was die Reise nach Deutschland betrifft und sind letztendlich zu dem Entschluss gekommen, Koke im Shelter PROA sterben zu lassen. Die PROA ist sein Zuhause seit nunmehr 4 Jahren, sein Fels in der Brandung, seine sichere Burg. Ihm all das zu nehmen, wiegt den Stress, den der kleine Rüde nun weiterhin haben würde, um letztendlich in ein paar Wochen reisen zu können, nicht auf. Im schlimmsten Fall nimmt ihm das noch die letzten Wochen seiner Unbeschwertheit. Das möchte Minerva auf keinen Fall, denn für sie ist die PROA Kokes Zuhause.

Wir können sie nicht alle retten, das sagen wir uns immer und immer wieder, denn sonst wird der Schmerz täglich ein bisschen größer, bis er irgendwann die Luft zum Atmen nimmt, doch mit Koke geht wieder ein Stückchen Hoffnung verloren, die wir alle, ob in Spanien oder Deutschland so sehr brauchen, um täglich weitermachen zu können.

Wir werden auch diesen Weg wieder als Gemeinschaft gehen und unsere Spanier mit allem unterstützen, was nötig ist um dem kleinen Koke seine letzte Zeit im Shelter ganz besonders schön zu machen, ihn zu verwöhnen und es ihm an nichts fehlen zu lassen. Wir sind ergriffen, über die Hilfsangebote und auch im Team wäre sofort ein Platz für den kleinen Mann gewesen,  dafür danken wir von Herzen, auch seiner Patin Manuela, die ihn auch weiterhin unterstützt. Doch wir haben einen gemeinschaftlichen Entschluss gefasst und sind uns sicher, Koke wird seine verbleibende Zeit im hier und jetzt genießen und am Zaun der PROA patrouillieren, sich bei allen seine Würstchen abholen und mit seinem vertrauten Menschen kuscheln bis seine Zeit gekommen ist und wenn Ihr ihn dabei ein wenig unterstützen möchtet, wäre das wundervoll.

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Pepa * 01.01.2011 – † 06.04.2021

Fassungslos, ohnmächtig und mit tiefer Trauer verbunden möchten wir einer kleinen so starken und taffen Terrierdame gedenken, die unser aller Herzen so sehr berührt hat und die wir nie vergessen werden – Pepa…

Drei Jahre war sie im Shelter, niemand interessierte sich wirklich für sie, da sie viele tief sitzende Ängste im Gepäck hatte, die Menschen nicht sonderlich mochte und im letzten Jahr noch ernsthaft erkrankte. Doch da war dieser eine Mensch, der in Pepa all die Schönheit, den Biss, die Kraft und Energie sah, die Pepa immer wieder dazu animierte zu kämpfen und nach jedem Fall ihren kleinen Körper wieder aufzuraffen, auf ihre krummen Beinchen zu stellen und weiterzumachen.

Eine Weile war sie nicht mal transportfähig und ihr Gesundheitszustand sehr kritisch. Doch sie kämpfte sich zurück und so konnte Pepa am 13 März endlich in ein unbeschwertes und geradezu perfektes Zuhause reisen. Sehnsüchtig wurde sie erwartet und neben einer tollen Gruppe in dessen Mitte sie binnen weniger Minuten aufgenommen war, hatte Pepa nun ihren Menschen an ihrer Seite, der alles dafür tat, dass die kleine Dame sich wohl und sicher behütet fühlen konnte.

Ganze drei Wochen hielt das Glück nur, gerade so lange, dass Pepa erleben durfte, wie toll das Leben sein kann, wieviel Spaß es macht, unbeschwert zu rennen und zu toben, wieviel Köstlichkeiten es gibt, die satt und zufrieden machen und vor allem, wie schön es ist, einen liebenden Menschen an der Seite zu haben an den man sich ankuscheln und in dessen Armen man angstfrei einschlafen kann.

Vorgestern ist Pepa noch einmal wie der Blitz durch den Garten getobt, hat noch einmal alles gegeben und ihrem Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Gestern wendete sich jedoch das Blatt und obwohl alles Erdenkliche für Pepa getan wurde, fehlte der Hündin dieses Mal die Kraft, um sich zurück zu kämpfen. Gestern Abend musste ihr Frauchen sie gehen lassen, überhaupt nicht begreifend, was da in wenigen Stunden passierte.

Vielleicht vermenschlichen wir vieles, aber es ist zumindest ein kleiner Trost, sich vorzustellen, dass Pepa sich immer wieder berappelt hat, um gerade diese 3 Wochen voller Unbeschwertheit und Liebe zu erleben um dann in einem eigenen Zuhause den Weg in eine andere Welt anzutreten, wohlwissend, dass auch sie ihre Familie gefunden hatte und aus tiefstem Herzen geliebt wurde…

Liebe Sabine, wir weinen mit Dir, auch das spanische Team ist in Gedanken bei Dir und wir können nur Danke sagen. Danke, dass Du Pepa aufgenommen und geliebt hast, obwohl niemand wusste, wieviel Zeit Euch bleiben wird. Das ist ein Entschluss, der so viel Kraft und Stärke aufweist, der mutig und kraftvoll ist und erklärt, warum gerade ihr Beide euch gefunden hattet…

Ein weiteres Dankeschön von Herzen möchten wir der Patin von Pepa aussprechen, denn Sylvia hat Pepa viele Jahre mit einer Patenschaft unterstützt und ist dem Verein und den PROA Hunden ganz besonders verbunden.

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Minusch * 26.06.2003 – † 27.03.2021

Die Pflegemama schreibt:
Minusch war meine erste Katze. Als ich klein war, hatte ich Angst vor Katzen, da ich leider immer nur schlechte Erfahrungen mit Ihnen gesammelt hatte. Durch den Umgang mit Katzen bei der Tierarztpraxis, wo ich arbeite, habe ich gelernt sie zu verstehen und zu mögen. Minusch jedoch hat mich das lieben der Katzen gelehrt. Sie war die beste, erste Katze, die ich mir vorstellen konnte.

Minusch, ich werde dich wahnsinnig vermissen. Danke für das wunderschöne halbe Jahr mit dir. (AH)

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Jaz (Jacinta) * 2008 – † 23.03.2021

Geliebte, große Jaz, mein Fels in der Brandung.
4,5 Jahre warst du unser großer Häuptling. Gestern Abend bist du so würdevoll, selbstbestimmt und friedlich eingeschlafen wie du gelebt hast. Als ich dich das erste Mal sah wusste ich, dass du zu uns gehörst. Damals dachte ich noch, ich würde dich retten… DU hast MIR geholfen zu erkennen, dass es sich nie lohnt Angst zu haben. Ich empfinde tiefe Dankbarkeit dich bei uns gehabt zu haben. Ruhe in Frieden und flieg mit dem Wind großes Mädchen.(AC)

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Idgy * 2014 – † 08. März 2021

Idgy…

die Menschen sind dir immer ein Rätsel geblieben.
Und vielen Menschen warst du ein Rätsel.
Aber du hast gelernt, in deiner kleinen Welt glücklich zu sein.
Dein Vertrauen zu mir war ein großes Geschenk.
Mach´s gut, da wo du jetzt bist.
Mein Idgymännchen, Du fehlst so unglaublich.

Wir danken den Paten Familie R. und Familie H. ganz herzlich für Ihre Unterstützung.

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Musa *2010 – †16.11.2020

Meine treue Gefährtin,

wenn der Körper zur Last wird und die Seele will heim, dann heißt es Loslassen, dann soll es so sein. Du warst mir fast 7 Jahre eine treue Gefährtin, gingst jeden Schritt mit mir mit, folgtest mir überallhin, deine dunklen Augen hatten mich immer im Blick.
Meine geliebte Musa, meine Hundefreundin und Security, dein altersschwacher Körper und die kranken Organe zwangen dich zum Schluss in die Knie.
Selbst die neue Nachbarschaft hatte dich gern, ob nah oder fern, klein oder groß, deinen Freudes-Gesang fanden sie einfach alle grandios.
Ging ich zur Arbeit und kam mittags wieder, sprangst du vor Freude an die Tür und jaultest die schönsten Lieder.
Dein Name kam nicht von ungefähr,
die Spanier liebten dich um dein Wesen und Stimme genauso sehr,
nahmen dich todkrankes Bündel damals aus der Tötung auf, päppelten dich und du die fremden Welpen auf, ich sah dich aus der Ferne und unsere Geschichte nahm ihren Lauf.
Ich beobachtete und unterstützte dich eine Weile, wurde deine Patin, ich hatte damals keine Eile bis dahin, ich hatte erst das ängstliche Frl. Smilla aus Rumänien aufgenommen, als sie sicherer wurde und dein Blick immer trauriger, durftest auch du zu mir kommen.
Ich werd‘ so vieles mit dir nicht vergessen – du hättest so gern am Anfang meine Hühnchen gefressen, natürlich frisch vom Feld und roh, das macht ein hungriger ca. 7-jähriger Straßenhund nun mal so!
Doch du lerntest schnell, was „dein“ ist und was „mein“, und das Beste daran, DU wolltest bei mir zu Hause sein.
Bei einem der ersten Spaziergänge sprangst du vor Freude aus dem Auto raus und dem leckeren Kaninchen hinterher, ich lief die ganze Gegend ab, ich sah dich einfach nicht mehr.
Doch du hattest bereits Vertrauen zu mir und ich zu dir und wir beide zusammen ein gutes Gespür, ich lief zurück und siehe da, zu meinem Glück, du saßt zwar ohne Beute da, doch dafür – freudestrahlend und saudreckig vor meiner Tür!
Meine liebe, schnurrende „Schmusi“, meine old lady, du wirst immer ein Teil von mir bleiben,
meine Gouvernante und ehrwürdige Grande Dame, ich danke dir mit diesen Zeilen,
wir hatten noch so viele wundervolle Jahre zusammen.
Mit ganz viel Liebe und zahlreichen Küssen – ich werde dich schrecklich und unendlich vermissen.

In Liebe
Dein Frauchen und deine Freundin fürs Leben und darüber hinaus…

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Ambar * 2012 – † 19.09.2020

Eine große Persönlichkeit hat gestern den Weg über den Regenbogen angetreten und alle, die sie liebte und die ihr wichtig waren, haben die Hündin begleitet und auch wir waren gedanklich bei Ambar und dem spanischen Team. Ein jeder verbindet seine eigene, ganz persönliche Geschichte mit Ambar und wird das taffe Mädchen so sicherlich niemals wirklich vergessen.

Obwohl Ambar eine sehr schlechte Vergangenheit mitbrachte, hat sie die unerschütterliche Liebe zu uns Menschen niemals in Frage gestellt. Hundekämpfe musste sie bestehen, bis endlich die erlösende Rettung kam und Ambar in die PROA ziehen konnte. Hier hat sie niemals den Zwinger mit Artgenossen teilen können, zu groß war die Angst, sie müsse ihr Leben verteidigen.

So wurden ihr die Menschen noch wichtiger und ein jeder, der Ambar auch nur ansatzweise ansprach, musste erst einmal Zeit mit ihr verbringen. Ballspiele waren ihre große Leidenschaft und sie wurde nicht müde, sie immer wieder zu bringen, dir zu Füßen zu legen und auf einen weiteren Wurf zu warten. Kraftvoll und voller Power, jeden Muskel beanspruchend, rannte sie dem Ball hinterher, um am Ende sanft und liebevoll zu Füßen zu liegen um die Fürsorge und streichelnde Hände zu genießen.

Bereits seit vielen Monaten hatte Ambar immer wieder ganz schlechte Tage, die Leishmaniose setzte ihr doch mehr zu, als allen lieb war. Alle Medikamente halfen nur noch bedingt, auch ein eigenes Hundezimmer und viel Kontakt zu ihren Menschen brachten keine Stabilität mehr und das spanische Team musste hilflos zusehen, wie Ambar immer weniger wurde. Die Blutwerte hatten sich so dramatisch verschlechtert, dass Ambar gänzlich zum Liegen kam, ihr jegliche Kraft zum Weitermachen fehlte. So entschloss sich das spanische Team gestern, Ambar würdevoll gehen zu lassen. Sie ist in den Armen ihrer Liebsten gegangen und begleitet wurde sie gedanklich von jedem, der das Mädchen kannte und dessen Herzen sie unwiderruflich gestohlen hatte. So wurde sie von ganz vielen Menschen auf ihrem letzten Weg mit großer Liebe begleitet. Wir werden sie vermissen, wenn wir das nächste Mal durch das Tor der Proa kommen, da uns keine Ambar mehr voller Freude ihren Ball zu Füßen legt…

Wir danken den Paten Verena K., Simone G.-W. & Ronny W. für die Unterstützung.

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Coco * 2008 – † 28. Juli 2020

Coco, so selbstbestimmt und eigenständig wie du dein langes Leben gelebt hast, konntest du nicht gehen.
Ich habe es dir sehr gewünscht.

Werde glücklich, an deinem ewigen Misthaufen… und denke ab und zu an die, denen du fehlst.. mach‘s gut.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei den Paten von Coco, die ihn nicht nur finanziell begleitet haben.

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Pirata – * 2008 – † 09. Juli 2020

Die Abschiedsworte unserer Spanier zu Pirata, wir können uns ihren Gedanken und Empfindungen nur anschließen:

ADIOS PIRATA

Eine Geschichte, die sich viel zu oft wiederholt: Mit 12 Jahren wurde Pirata von ihrer Familie in einer Tötungsstation abgegeben. Wir holten sie dort heraus, um sie für den Rest ihres Lebens zu umsorgen und zu behüten. Aber das Schicksal und eine kranke Leber wollten es anders. Heute werden wir Dich gehen lassen, denn wir möchten Dich nicht leiden sehen und Hoffnung gibt es für Dich nicht mehr. Wir würden der oder den Personen, die Dich am Ende Deines Lebens einfach verlassen haben, gerne einiges sagen. Aber wenn sie zu solchem Tun in der Lage waren, würden unsere Worte bei ihnen doch nicht ins Gewicht fallen. Wir wünschen ihnen daher nur das, was sie Dir angetan haben: dass sie am Ende ihres Lebens von ihrer Familie getrennt werden und in dem Moment, in dem sie den Zuspruch und die Hilfe ihrer Lieben so sehr brauchen wir nie zuvor, an einem kalten, herzlosen Ort enden, alleine und krank …. Adios Pirata ….

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Lia – * 2005 – † 10. Mai 2020

Die Hündin Lia hat unser Schulleben 5 Jahre mitgeprägt und häufig „Brücken“ gebaut, wenn Personen in die Räume der Schulleitung kamen.
Nun die traurige Nachricht: Sie ist am 10.05.20 friedlich eingeschlafen, mit 15 Jahren. Zahlreiche mitfühlende Worte zu ihrem Tode zeigen, welche Bedeutung dieser Hund auch für andere Menschen im Schulleben hatte.

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Maggie – * 2008 – † 24. März 2020

Einige Monate, vielleicht ein Jahr so hofften wir im April 2015, wird Maggie das Leben in einem richtigen Heim, mit täglichen schönen Spaziergängen und liebevoll umsorgt noch genießen dürfen. Viele Jahre ohne wirkliches Zuhause, auf einem Bauernhof ohne Zugang ins Haus, weitere Jahre im Tierheim in Spanien hatten ihrer Gesundheit mehr als deutlich zugesetzt.
Trotz der düsteren Aussicht, das Leben eventuell nur kurze Zeit mit Maggie teilen zu können, adoptierte Herr R. sie ohne jeden Vorbehalt. Und Maggie erkannte und ergriff ihre Chance, sie blühte auf, genoss das Leben bei ihrem Menschen aus vollen Zügen. Auf den täglichen Spaziergängen im Park, ein bisschen zähneknirschend ertragend, dass Herrchen auch andere Hunde begrüßt, übertrieben temperamentvolle Jungspunde schon mal schäferhundtypisch auf gutes Benehmen hinweisend, wurde sie schon bald zur „grande Dame“ der Umgebung. Einige Monate, ein Jahr vielleicht – weit gefehlt: fünf Jahre lebte Maggie endlich das Leben, das diese wunderbare Hündin verdient hatte. Als es dann Zeit war zu gehen, durfte sie voller Vertrauen in den Armen ihres geliebten Menschen einschlafen.
Wir bedanken uns von Herzen bei Herrn R., dass er Maggie die schönste Zeit ihres Lebens und seine ganze Liebe geschenkt hat. (UB)

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Barry – * November 2003 – † 28. Februar 2020

Heute hat das Team der PROA Abschied von Barry genommen. Es ging ihm seit ein paar Tagen nicht mehr so gut, so wurde er gestern einem Tierarzt vorgestellt. Dieser ertastete eine Umfangsvermehrung in seinem Bauch und so wurde heute genauer nachgesehen. Ein Milztumor, der bereits so groß war, das es für Barry nur noch einen Weg gab, den über die Regenbogenbrücke.
Viele Gedanken, die uns schon den ganzen Tag beschäftigen, denn Barry ist ohne ein erneutes Zuhause, ohne die Fürsorge und den Zuspruch eigener Menschen, ohne einen warmen und weichen Platz auf dem Sofa gegangen. Eine erneute Vermittlung blieb ihm verwehrt, mit 17 Jahren zu alt, mit einem Charakter, der nicht ganz einfach war, ein alter Zausel eben mit Ecken und Kanten…
Ein Zuhause ließ sich nicht mehr finden, aber zumindest hat Barry seine letzten Monate nicht auf der Straße verbringen müssen und ist mit vertrauten Menschen an seiner Seite friedlich und behütet gegangen. Wir danken dem spanischen Team, das solche Schicksalsschläge immer nur sehr schwer verkraftet, möchten sie doch all ihre Schützlinge lieber in ein eigenes Zuhause begleiten…

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Buri – * 2007 – † 30. Dezember 2019

Für unsere spanischen Tierschutzkollegen/innen endete das Jahr mit einer letzten schweren Entscheidung und einem damit verbundenen schmerzlichen Abschied. Sie haben Bull Terrier Mädchen Buri über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Buri, die ein schweres, entbehrungsreiches Leben führen musste, bis sie in der Notbox der PROA in sehr schlechtem Zustand entsorgt wurde. Liebevoll wurde sie von unseren spanischen Freunden/innen aufgenommen und ganz schnell zeigte sich, dass Buri kämpfen konnte, wie nur ein Bullimädchen kämpfen kann. Sie erholte sich und gewann wirklich alle Herzen im Sturm. Wir alle vom deutschen Team hatten die große Ehre, die kleine Knutschkugel kennenlernen zu dürfen und ihr Charme und ihre unsagbare Liebe uns Menschen gegenüber haben sich nachhaltig ins Gedächtnis geprägt. Denkt man an Buri, läuft sofort ein Film vor Augen ab: ein kleiner weißer Wirbelwind, etwas tollpatschig, der um die Ecken fegte und sich zwischen den Beinen nieder ließ um jede noch so kleine Streicheleinheit und Zuneigung mit einem breiten Lächeln zu belohnen. Ein Hund, der bereit war, die Vergangenheit zu vergessen um mit viel Freude und positiver Energie im hier und jetzt zu leben. Grinsend und immer guter Laune, hat sie ihr neues Leben jeden Tag aufs Neue genossen und das Tierheim war ihr zu einem wertvollen Zuhause geworden, die Menschen allerbeste Freunde, Vertraute und ihre kleine Familie, die sie so ausgesprochen glücklich machte, dass man die Liebe, die in der Luft lag, sobald unsere Buri auftauchte, förmlich greifen und fühlen konnte.

Machs gut kleine Lady, dieses Mal fehlte dir die Kraft, um dich erneut zu erholen und als du nun auch nicht mehr fressen wolltest, der Glanz und die positive Energie aus deinen Augen erloschen war, du nicht mehr um die Ecke fegtest, wenn du bekannte Stimmen hörtest, wurde es Zeit, dich in ein anderes Dasein zu verabschieden. Alles wird anders sein, wenn wir das nächste Mal nach Spanien fahren, denn du wirst uns nicht mehr freudestrahlend in Empfang nehmen um mit uns den Rundgang durch die PROA zu starten, aber wir sind uns sicher, wir werden deine Anwesenheit spüren… (PH)

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Pluto – * 2008 – † 04. November 2019

So still und leise, wie Pluto durchs Leben ging, hat er sich gestern auf die Reise über die Regenbogenbrücke gemacht – ganz ohne Aufhebens hat er sich wie gewohnt in sein geliebtes Körbchen gelegt, um dort ganz friedlich einzuschlafen und erst in der anderen Welt seine Augen wieder zu öffnen und dort ein Leben ohne Ängste, Sorgen, Schmerzen und Scheu führen zu können.

Pluto wollte sein ganzes Leben unauffällig sein, niemals die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sich dabei aber geborgen und geliebt fühlen.

Diesen Lebenstraum haben ihm seine Menschen in Madrid nach vielen Jahren als Straßenhund und im Tierheim in seinen letzten Jahren erfüllt. Er durfte bei ihnen ganz er selber sein: der scheue, zurückhaltende, ruhige Pluto, der am glücklichsten war, wenn er in seinem Korb lag, seine Menschen um sich wusste und sein Leben den geregelten Gang ging, der ihm keine Ängste und Sorgen verursacht.

Wir trauern mit seinen Menschen um Pluto und sind in aller Trauer unendlich froh, dass Pluto einen so wunderbaren Tod hatte, der ihn ganz sanft zur großen grünen Himmelswiese gelangen ließ.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei Louise W. für die jahrelange treue Patenschaft für Pluto. (UB)

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Rubi – * 2008 – † 16. Oktober 2019

Diva, Prinzessin, Schmusetier, Straßenfeger, Kläffkönigin, Flitzepiepe – nicht nur von Sylvia geliebte kleine Seele, dies alles war Rubi, vor allen Dingen aber eine unglaubliche Frohnatur und das Leben bejahende kleine Kämpferin.

Ungepflegt, krank und verletzt kam sie im Frühsommer 2017 ins Tierheim der PROA und wurde dort liebevoll aufgepäppelt. Im Dezember des gleichen Jahres durfte Rubi nach Deutschland reisen, denn Sylvia ließ sich von Rubis Leishmaniosetiter, den weiteren gesundheitlichen Einschränkungen und der Gewissheit, dass Rubis Zeit bei ihr nicht unendlich lang sein würde, nicht abschrecken. Die niedliche Maus sollte bei ihr und Ersthund Timmy ein Zuhause finden.

Es wurden dann auf den Tag genau ein Jahr und 10 Monate, die das Trio zusammen verbringen konnte. Rubi eroberte die Herzen aller Menschen im Flug und genoss das Leben. Immer wieder musste sie trotz aller medizinischen Versorgung mit Schmerzen leben, konnte auf Grund einer chronischen Gingivitis nicht fressen. Aber jeden Tierarztbesuch meisterte sie mit Gelassenheit und sogar Fröhlichkeit, als wüsste sie, hier wird mir geholfen. Bis kurz vor ihrem Tod zeigte Rubi einen unbändigen Lebenswillen. Die Aussage ihrer behandelnden Tierärztin „Jeder andere Hund hätte schon vor langer Zeit aufgegeben, Rubi aber will unbedingt noch leben“, macht deutlich, was für ein Kämpferherz in dem kleinen Wesen steckte.

Leider war die Krankheit dann doch stärker und Rubi zeigte in den letzten Tagen deutlich, dass sie sich nach Ruhe und Frieden sehnte. Behütet und geliebt durfte sie am 16.10.2019 in den Armen von Sylvia einschlafen. Mach es gut, kleine Rubi. Sylvia wird Dich nie vergessen und auch wir werden Dich und Deine Lebensfreude und die Selbstverständlichkeit, mit der Du jeden Moment Deines Lebens genutzt und genossen hast in Erinnerung behalten.

Wir möchten uns von Herzen bei Sylvia bedanken, die Rubi eine wunderbare Zeit geschenkt hat und alle Hochs und Tiefs mit ihr gemeistert hat. Dank ihr durfte Rubi genau das Leben führen, das sie sich wünschte: das Leben einer kleinen Fürstin mit Straßenhundallüren. Sicher wird sie schon auf der Regenbogenbrücke alles irgendwie Essbare eingesammelt haben und sich im Himmel der Gang der Allesschlucker anschließen. (UB)

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Jeicko * 2012 – † 06. September 2019

Trauer um Jeicko… 6 Jahre hat der Rüde im Tierheim verbracht, denn er war nicht vermittlungsfähig. Schuld daran – der Mensch. Jeicko wurde lange in einem winzigen Apartment, völlig isoliert von dem Leben, das außerhalb stattfand, gehalten. Vertrauen in Menschen hat er so nie aufbauen können und dementsprechend schwer fiel es ihm auch, die Menschen im Tierheim der PROA anzunehmen. Ein paar dieser Menschen gelang es jedoch, zu Jeicko vorzudringen und sie versuchten, ihm das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Unterstützt von Hundetrainer Alberto, der immer mal einen kleinen Fortschritt zu verbuchen hatte, aber leider auch immer wieder Rückschritte. Im letzten Jahr erkrankte Jeicko noch zusätzlich. Große Schmerzen plagten ihn und es wurde wieder versucht, es ihm mit Medikamenten, die auch immer neu zusammengestellt wurden, diese weitestgehend erträglich zu machen. Für ein Weilchen gelang dies auch, doch dann wurde Jeicko immer dünner, die Schmerzen waren ihm deutlich anzusehen und er wurde erneut zur Gefahr für die Tierheimcrew, denn er ließ sich kaum noch anfassen. Eine gründliche Anamnese durch den Tierarzt war unmöglich, weiterhin auf Verdacht zu handeln ebenfalls, denn die Medikamente schlugen ja nicht mehr an. Jeicko weiter vor sich hinvegetieren zu lassen, war ebenfalls keine Option und so kam am Samstag der Tierarzt zur PROA um Jeicko gehen zu lassen. Begleitet von all seinen Menschen, die er liebgewonnen und denen er gelernt hat zu vertrauen, ist Jeicko gegangen…

Wir danken dem spanischen Team, die immer an Jeicko geglaubt und ihm noch ein paar schöne Jahre ermöglicht haben, dem Hundetrainer Alberto, der nie aufgehört hat, Jeicko unter seine Fittiche zu nehmen und auch seiner Patin Christina St. Die Jeicko monatlich mit 50 Euro unterstützt hat.

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Rula * 12. Januar 2010 – † 30. Juli 2019

Wir trauern um Rula…

Worte sind schwer zu finden, wir stehen alle unter Schock und können noch immer nicht wirklich begreifen, was passiert ist. Rula ist tot, angefahren und dabei tödlich verletzt, weil eine korrekte Sicherung nicht ernst genug genommen wurde. Dort, wo ihr Leben neu beginnen sollte, endete es auf so schreckliche Weise…

Wir danken von ganzem Herzen allen Menschen, die sich in irgend einer Form an der Suche nach Rula beteiligt haben, aber ganz besonders unseren spanischen Freunden und Tierschutzkolleginnen Minerva und Belen, die sich unverzüglich ins Auto gesetzt haben und nach Hamburg gekommen sind, um ebenfalls nach Rula zu suchen. (PH)

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Jones – * Mai 2010 – † 09. Mai 2019

Manchmal ist das Schicksal unfair

Jones Wunden waren fast vollständig abgeheilt, endlich nahm er auch ein bisschen zu.
Und nun hat es ihn ganz unerwartet aus dem Leben gerissen.
Wir können es noch gar nicht fassen – eigentlich sollte er doch, nachdem er in den letzten Jahren so sehr vernachlässigt wurde, nun eine lange schöne Zeit vor sich haben.
Am Donnerstag, 09.05.19 spielte und tobte Jones wie viele Male zuvor, doch wie aus dem Nichts wurden ihm die Beine wackelig, er sackte zusammen und verstarb noch auf der Hundewiese… Sein Herz? Ein Tumor?
Was es war wissen wir nicht und es wird auch sein Geheimnis bleiben.
Es bleibt uns nur noch Jones eine gute Reise zu wünschen.

Mach es gut, du alter Kasper, wir werden dich in Erinnerung behalten.

Unser herzliches Dankeschön an die Pflegestelle, die Jones noch so unbeschwerte Wochen geschenkt hat.

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Barci – * 10.September 2007 – † 30. April 2019

Liebe Barci,

spontan kamst du als Notfall zu mir. Trotz deiner schlechten Verfassung warst du unglaublich dankbar und hast dich an den kleinen Dingen des Lebens erfreut. Ich habe dich gedanklich schon im Sommer im Garten in der Sonne liegen sehen. Leider hatten wir nur eine kurze Zeit zusammen, deine Krankheit war schon zu weit fortgeschritten.

Du hast mich auf ganz besondere Art berührt und ich habe dich tief ins Herz geschlossen. In meinem Herzen leben die Erinnerungen an dich fort.

Ein herzliches Dankeschön an Friederike R., die ohne zu zögern Barci aufgenommen und sie mit so viel Liebe und Fürsorge begleitet hat. Wir hätten den Beiden so gerne mehr Zeit gewünscht…

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Juanita – † 30. April 2019

Juanita, die in Spanien einfach ausgesetzt wurde und dann nach Deutschland reisen durfte, leuchtet nun als kleines Sternchen auf uns herab. Gerne hätten wir ihr mehr Zeit gewünscht, aber trotz intensiver tierärztlicher Betreuuung sind Juanita nur 4 Monate geblieben…

Wir danken Insa B. ganz herzlich, dass sie sich so liebevoll um Juanita gekümmert hat und die kleine Hasendame so noch eine wundervolle Zeit erleben durfte…

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Cuba – * 2006 – † 28. Januar 2019

Meine liebe Cuba,
du bist ein Hund gewesen der einen sehr berührt hat. Man kann es gar nicht richtig in Worte fassen.
Cuba ist Cuba.

Als du vor 4 ½ ganz spontan zu uns kamst lag ein Leben von vielen Entbehrungen hinter dir. So schmächtig und krank. Aber du warst eine Kämpferin wie ich sie noch nie gesehen hatte. Ich habe dir deinen Stolz und Würde wieder gegeben so wie du es verdienst hast. Es war mir eine besondere Ehre dein Frauchen zu sein. Leider haben wir den Kampf gegen den Krebs verloren. Er war zu schnell und massiv. Die ganze Familie weint um dich, auch deine vierbeinigen Freunde Nero und Diba. Uns bleiben die vielen schönen Momente in unserem Herz.

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Duana – * 2015 – † 05.Januar 2019

Duana hat gekämpft, den Kampf gegen die Leishmaniose jedoch verloren. Für wenige Tage konnte sie in der Tierklinik stabilisiert werden, erlitt dann aber einen so heftigen Rückfall, dass sie erlöst werden musste. Ihre Organe haben alle versagt und als Minerva in die Klinik kam, lag Duana bereits im Sterben, so ließ Minerva sie gehen… wir trauern mit dem spanischen Team.

Danke den Interessenten, die sich spontan angeboten haben, Duana aufzunehmen, sollte sie die Klinik verlassen können.

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Olli – * 1999 – † 03. Dezember 2018

Als wir Olli übernahmen war er alt, depressiv und ohne jeden Lebenswillen und wir suchten einen „love and die“ Platz für ihn, wo ihm noch ein paar schöne Monate geschenkt werden. Doch Olli blühte auf, entdeckte sein Leben neu und entschied sich, noch einmal so richtig auf den Putz zu hauen und sein Leben in vollen Zügen zu genießen. Nach kurzer Zeit kannte ihn ein jeder und er erhielt schnell den Namen „Casanova vom Rhein“, denn trotz seiner 17 Jahre umgarnte er die Mädchen, als gäbe es kein Morgen mehr, die Damenwelt war sein Element. Zuhause führte er mitunter Regiment und seine Pflegemama musste so manchen Tropfen Blut lassen, wenn sie die Finger nicht schnell genug in Sicherheit brachte. Doch sie liebte den alten Zausel über alles. Eine schöne gemeinsame Zeit hatten sie zusammen und aus wenigen Monaten sind 2 Jahre geworden. Gestern nun schloss Olli seine Augen im stolzen Alter von fast 20 Jahren.

Wir danken der Pflegemama Steffi für jeden Tag, den sie das Leben von Olli zu einem einzigartigen werden ließ, nachdem er vor 2 Jahren als gebrochener Hund bei ihr angekommen war. Wir sind uns sicher, Olli rockt den Himmel und ist bereits auf großer Tour, mit einem netten Mädchen an seiner Seite…

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Karma – * 2008 – † 01. Dezember 2018

Karma, Du warst solch ein Seelenhund!

Wenn Liebe ein Weg und Erinnerung Stufen wären, dann würde ich hinaufsteigen und Dich zurückholen!
Du bleibst für immer in meinem Herzen! Deine Pflegemama

Karma hatte Paten. Wir danken Margrit und Wolfgang T. ganz herzlich für die Unterstützung.

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Travis – *2002 – † 26. November 2018

Ein Urgestein der PROA hat für immer seine Augen geschlossen. Viele Jahre hat Travis im Tierheim verbracht, kam auch aus einer Vermittlung zurück, weil er sich in einem Haus mit Familienanschluss nicht wohl fühlte. Die PROA war sein Zuhause, sein Leben, bis vor wenigen Monaten. Seine langjährige Gassigängerin nahm ihn mit zu sich nach Hause. Vertrauen und gegenseitigen Respekt haben die beiden sich über viele Jahre erarbeitet und Travis fühlte sich wohl bei ihr. Hier durfte er ein Leben führen, genauso, wie es ihm gefiel. Keine Forderungen, keine Bedingungen, kein Druck und Travis fand Gefallen daran. Zum ersten Mal in seinem Leben überließ er die Verantwortung einem Menschen und er fühlte sich wohl dabei.

Leider sollte sein Glück nicht lange währen, Travis bekam schwere neurologische Anfälle, verbunden mit starken Krämpfen, die sich immer häufiger wiederholten. So musste man ihn gehen lassen, denn seinem Körper fehlte letztendlich die nötige Kraft, um sich jedes Mal wieder zu erholen.

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Aveiro – * 2009 – † 04. September 2018

Aveiro ist gestern gegen 17 Uhr in den Armen von Olga und Jose eingeschlafen. Sein Herz hat einfach aufgehört zu schlagen…

Nachdem die OP der Magendrehung positiv verlaufen war, waren alle voller Hoffnung und positiv gestimmt, dass es Aveiro täglich besser gehen wird. Doch nach einem kurzen Hoch ging es Aveiro schnell wieder schlechter. Er verweigerte jegliche Form der Nahrungsaufnahme, selbst das gekochte Hühnchen, dass ihm von Minerva mitgebracht wurde, änderte nichts daran, auch schien er große Schmerzen zu haben. Die Ärzte haben gestern einen Ultraschall gemacht, der aber ohne Befund blieb. Doch irgendwo musste irgendwas sein. Da sich Aveiros Zustand rapide verschlechtert hatte, entschloss man sich zu einer weiteren OP, die Ärzte wollten erneut seinen Bauchraum öffnen, um nachzusehen, ob irgendwas übersehen wurde, da man sich bei Einlieferung vor 4 Tagen ja vorrangig um die Magendrehung gekümmert hatte.

Leider fand die OP nicht mehr statt. Während der Vorbereitungen hat Aveiros Herz einfach aufgehört zu schlagen. Sein Zuhause zu verlieren hat Aveiro in tiefe Traurigkeit und Lethargie gestürzt, einzig die Zuwendung der Tierheimmitarbeiter hat ihn zwischendurch erstrahlen lassen. Wir sind sehr dankbar, dass Olga und Jose sich die Zeit genommen und Aveiro in der Klinik nicht alleine gelassen haben und ihn auch auf seinem letzten Weg begleitet haben. Was letztendlich nun zu seinem Tod geführt hat, wissen wir nicht. Vielleicht war da wirklich was in seinem Bauchraum oder einfach nur ein gebrochenes Herz.

Aveiro, wir weinen um dich und werden dich in unseren Herzen tragen…

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Kibo – * 2010 – † 02. Dezember 2017

Plötzlich und für alle völlig unerwartet ist Kibo eingeschlafen. Vero fand ihn morgens tot in seinem Bettchen. Wir trauern mit unseren spanischen Tierschutzkollegen und sagen Vero aus tiefstem Herzen Danke für die wunderschönen letzten Monate in Geborgenheit und Liebe, die Kibo bei ihr verbringen durfte.

Kibo, der nach einer Hausräumung dem Tierheim überstellt wurde, hat viele Jahre vergeblich auf ein Zuhause gewartet. Isolation und schlechte Haltung hatten aus ihm einen misstrauischen, mürrischen kleinen Hund gemacht, der außer ein paar ausgesuchten Menschen, niemanden an sich heran ließ. Jahrelang zog er bellend und nervös seine Kreise im Zwinger, bis bei Vero ein Plätzchen frei wurde und sie ohne zu zögern Kibo letztes Jahr im Dezember mit nach Hause nahm. Die beiden haben sich gemeinsam in ein Leben zurück gekämpft, Kibos kleine Fortschritte waren für uns alle ein Wunder. In den letzten Wochen kränkelte er immer wieder, doch zahlreiche Untersuchungen und auch ein Ultraschall brachten keinen Befund. Woran Kibo letztendlich verstorben ist, kann keiner sagen. Die gemeinsame Zeit mit Vero und ihren vierbeinigen Mitbewohner war leider viel zu kurz, jetzt, wo Kibo das Leben zu nehmen und zu genießen lernte. Dennoch sind wir mit Dankbarkeit erfüllt, dass Kibo nicht im Tierheim sterben musste und das Leben noch einmal von seiner schönen Seite kennenlernen durfte. Danke Vero!

Wir danken den Paten Jutta B. und Marina Th., die Kibo mit einer Patenschaft unterstützt und begleitet haben.

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Lucero – * 2000 – † 27. September 2017

Sein ganzes Leben hat Lucero auf einem Hinterhof, ohne Hütte, ohne Schutz vor Wind und Wetter verbracht, bevor unsere spanischen Tierschutzkollegen auf ihn aufmerksam wurden und ihn ins Tierheim übernehmen durften. Gebrechlich und sehr krank, wollten die Tierschützer ihm die letzten Monate so angenehm wie möglich gestalten. Lucero lebte noch 2 Jahre im Tierheim, hat sich verwöhnen und umsorgen lassen und die Aufmerksamkeit und Liebe, die er dort erfahren durfte, sichtlich genossen. Gestern nun fing sein Tumor in der Nase an zu bluten, die Blutung wurde immer schlimmer und konnte auch in der Tierklinik nicht mehr zum stoppen gebracht werden. Bevor Lucero nun verblutet wäre, ließ Minerva ihn gehen. Dankbar ist er still und leise in den Armen Minervas eingeschlafen.

Wir alle haben Lucero persönlich kennengelernt, er gehörte zu den Hunden, die ohne eigenes Zutun die Herzen aller im Sturm erobern, so sind auch wir sehr traurig, bei unserem nächsten Besuch nicht mehr von Lucero in Empfang genommen zu werden…

Ein herzliches Dankeschön an die Patin Gerlinde H., die Lucero all die Zeit, die er im Tierheim der PROA war, finanziell unterstützt hat.

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Elise – * 2015 – † 22. Juni 2017

Elise war nur wenige Wochen im Tierheim der Proa, ein Sonnenschein und immer gut gelaunte Hündin. Sie verstarb für alle völlig unerwartet während des Kastrationseingriffs. Wir sind geschockt und trauern mit unseren spanischen Tierschutzkollegen.

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Waider – * 2005 – † 21.Mai 2017

Nach zweieinhalb Jahren bei seiner liebevollen, toleranten Pflegefamilie, machte sich Waider auf über die Regenbogenbrücke. Waiders Leben war geprägt von einem Wechsel aus traurigen und glücklichen Zeiten. Als Junghund aus dem Tierheim adoptiert , lebte er sechs Jahre glücklich bei einem jungen Mann. Als Senior wurde Waider inkontinent und fand sich im Tierheim wieder. Lange Monate wartete Waider traurig und vergeblich, weder kam ihn sein geliebtes Herrchen wieder abholen noch fand, wohl aufgrund der Inkontinenz und eines erhöhten Leishmaniosetiters, ein neues Zuhause für den freundlichen und immer noch verspielten Hundeherrn. Im November 2014 aber begann Waider nächste Glücksphase, die bis zu seinem Tod anhalten sollte. Er fand einen Dauerpflegeplatz in Spanien. Dort wurde er geliebt, umsorgt und seine feuchten Spuren in der Wohnung einfach weggewischt. Dazu hatte Waider das Glück, in Sylvia P.-N., einer großen Boxerfreundin, eine großzügige und treue Patin zu finden. In den letzten Wochen wurde Waider schwächer, gebrechlicher, die Nieren versagten und er durfte in den Armen seines Pflegfrauchens einschlafen. Mach es gut, im Kopf ewig junggebliebener Clown!

Waiders Pflegefamilie und Sylvia P.N. sagen wir herzlichen Dank, dass sie dem freundlichen Rüden im Alter eine wunderschöne Zeit ermöglicht haben.

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Lucki – * 2000 – † 27. Februar 2017

Zwei wunderschöne Jahre durfte der kleine Lucki noch in Liebe und Geborgenheit bei seiner Pflegemama und den Hundefreunden verbringen, bevor er die Äugelein für immer schloss.

Unser herzliches Dankeschön gilt der Pflegemama und ihrer Familie, die Lucki gerade in den letzten Monaten, in denen ein Wehwehchen zum anderen kam und er intensive Pflege benötigte, so liebevoll betreut haben und auch der Patin Anja H. für ihre Patenschaft.

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Tina – * 2005 – † 08. Dezember 2016

Zwei wundervolle Jahre, sicherlich die schönsten in Tinas Leben, durfte die Hündin geliebt und umsorgt in einer Pflegefamilie verbringen. Ihr vorheriges Leben war entbehrungsreich, viele Jahre musste Tina im Tierheim PROA ausharren, bevor sie ihr Ticket nach Deutschland bekam. Ein alter, gebrochener Hund, den keiner wirklich haben wollte. Die Pflegemama ließ sich weder von Tinas Alter, noch von ihren Gebrechen abschrecken und gab ihr die Chance ihres Lebens. Kaum in Deutschland wurde Tina wieder jung, nahm rege am Leben teil, ging mit zum Spazieren und blühte zusehend auf.

Wir danken der Pflegemama Sandra T. und ihrer Familie von ganzem Herzen, dass sie Tina noch zwei wundervolle Jahre geschenkt haben und sie auch am 08.12.2016 auf ihrem letzten Weg mit Liebe begleitet haben. Demnächst wird ein kleines Bäumchen, an Tinas Lieblingsplatz im Garten, die Möglichkeit haben, zu einem stattlichen Baum heranzuwachsen. Eine ganz wunderbare Idee, Tina zu gedenken und weiterhin symbolisch am Leben der Familie teilhaben zu lassen…

Ebenfalls danken wir der Patin Katrin M. die Tina über Monate hinweg mit einer Patenschaft begleitet hat.

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Mayo – * 2008 – † 12. November 2016

Mayo kam zu seinem Namen, weil er am 1. Mai ins Tierheim gebracht wurde. Mayo lebte sein ganzes Leben auf der Straße in einem kleinen Ort in der Nähe von Madrid. Niemand kümmerte sich groß um den freundlichen schwarzen Kerl, so brachte eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der PROA ihn ins Tierheim. Im Tierheim litt der schwarze Rüde sehr, er fraß nichts mehr und gab sich vollkommen auf. So wurde unter Hochdruck ein Zuhause für den schwarzen Rüden gesucht und auch gefunden. Mayo eroberte das Herz eines Mannes, der des Öfteren die Proa besuchte um vor Ort zu helfen. Da Mayo auch einen recht hohen Leishmaniosetiter mitbrachte, zog er als Dauerpflegehund bei dem Mann ein und wurde weiter über die PROA finanziert. Mayo blühte auf und konnte noch eine wundervolle Zeit im eigenen Zuhause genießen. Ein riesiger Tumor wurde Anfang der Woche diagnostiziert, eine OP nicht mehr möglich. Schnell verschlechterte sich sein Zustand rapide und so musste man Mayo gehen lassen. Seine letzte Reise trat er in den Armen seines geliebten Menschen an…

Unser herzliches Dankeschön gilt seiner Patin Katrin M. für die monatliche Unterstützung in den letzten Monaten.

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Terry – * 2007 – † Juli 2016

Plötzlich und unerwartet verstarb unser Patenhund Terry.

Terry war nie wirklich krank, fing dann aber an, etwas ruhiger zu werden und sich unwohl zu fühlen. Der Pflegepapa entschloss sich, ihn einem Tierarzt vorzustellen, doch Terry entschied anders. Er fiel einfach tot um, der Tierarzt vermutete eine Herzattacke, die gleich so schlimm war, dass Terry nicht mehr aufgewacht ist.

So speziell Terry auch war, verschenkte er sein Herz, hatte man einen treuen Partner an seiner Seite. Wir trauern mit unseren spanischen Freunden…

Unser herzliches Dankeschön gilt seiner Patin Simone G.-W. für die monatliche Unterstützung in den letzten zwei Jahren.

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Neo – * 2012 – † 29. November 2015

Neo – Du hattest kein schönes Leben auf dieser Welt. Du kamst wie alle Hundewelpen unschuldig und mit gutem Charakter auf die Welt. Doch statt zu einem freundlichen, vertrauensvollen, lebensfrohen Hund wurdest Du von Deinen Menschen zu einem misstrauischen, bedrohlichen, unberechenbaren Hund gemacht, und kamst in diesem Zustand zur PROA ins Tierheim. Alle dort wollten Dir den Weg zu einem artgerechten, entspannten Leben öffnen, und wir wollten sie und Dich dabei unterstützen. Aber wir haben es nicht geschafft. Du konntest auch im Tierheim kein artgerechtes, lebenswertes Leben führen, wurdest nach anfänglichen positiven Entwicklungen wieder skeptisch, gestresst und warst ständig angespannt. Deine Unfähigkeit, uns Menschen zu vertrauen, unser Unvermögen, Dir dieses Vertrauen zu geben, führten zu Beißvorfällen und zu der bitteren Erkenntnis, dass Dein Leben nie artgerecht, entspannt und stressfrei sein könnte, Du immer eine Gefahr für Menschen sein würdest und nie die Mauern des Tierheims verlassen und ein glückliches Leben mit Menschen würdest führen können. Wir hatten keine Wahl, wir mussten Dich, zu Deinem eigenen Schutz und zum Schutz der Menschen, über die Regenbogenbrücke schicken. Es tut uns allen unendlich leid. Wir wünschen Dir, dass Du hinter dem Regenbogen endlich endlich ein besseres, entspanntes Hundeleben führen kannst. Und wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass die Menschen endlich aufhören, aus grundguten Hunden Kampfmaschinen zu machen, mit denen sie anderen imponieren wollen. Nur dann werden sich Schicksale wie Deines, Neo, der Du doch völlig unverschuldet zu dem wurdest, was Du warst, nicht mehr wiederholen.

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Nanuk – * 2013 – † 05. November 2015

Nanuk, erst in den letzten Tagen Deines kurzen Lebens durftest Du erfahren, was Liebe und Geborgenheit bedeuten. Monatelange hast Du vor den Augen vieler gleichgültiger Menschen gelitten und sicher unendliche Ängste ausgestanden. Das Team der PROA hat mit Dir um Dein Leben gekämpft und viele Menschen, die Dich nur vom Bild her kannten, haben mit Dir gebangt und gehofft. Doch Dein Körper war zu schwach, zu krank und wir mussten einsehen, dass es Dir drüben, über der Regenbogenbrücke, besser gehen wird. Möge Deine kleine Hundeseele alle Schmerzen, Ängste und all‘ das, was Du an Schrecklichem und Entsetzlichem durch uns Menschen erleiden musstest, vergessen und möge Dir die große Liebe und Aufopferung von Martha und all‘ der anderen, die mit Dir und für Dich gekämpft und gehofft haben, Dich einhüllen, wie eine liebevolle Umarmung und mögest Du da, wo Du nun bist, endlich glücklich und frei sein.

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Charlie – * 2010 – † 17. Oktober 2015

Unser Charlie, den wir im Januar von einem anderen Verein übernommen haben, war an einem Freitag nachmittag plötzlich apathisch und hatte starken Durchfall. Sofort wurde er dem Tierarzt vorgestellt und mit Infusionen und Medikamenten versorgt. Doch sein Zustand verschlechterte sich bereits kurz darauf wieder und er bekam Fieber. Deshalb fuhr Heike Freitag spät abends mit ihm in die Tierklinik, wo er stationär aufgenommen wurde. Seine Blutwerte waren katastrophal und die Tierärzte behandelten in alle Richtungen, weil sie noch keine eindeutige Diagnose stellen konnten. Die Chefärztin machte uns wenig Hoffnung, da Charlie zusehends schwächer wurde und eine OP in seinem Zustand nicht überstehen würde. Auch eine Plasma-Gabe stabilisierte Charlie nicht mehr für weitere Behandlungsversuche und es blieb uns nichts anderes übrig, als ihn Samstag morgen erlösen zu lassen. Heike und ihre Familie begleiteten ihren kleinen Raptor Charlie auf seiner letzten Reise und nahmen ihn anschließend wieder mit heim.

Wir danken Heike und ihrer Familie dafür, dass sie einen misstrauischen, frustrierten und sich bis aufs Blut kratzenden Griesgram mit offenen Armen bei sich aufgenommen, und ihm mit viel Liebe, Geduld, Konsequenz und Zeit den Weg zurück zu einem gesunden, freundlichen und lebensfreudigen Wuschel gezeigt haben. Charlie hatte bei Euch die beste Zeit seines Lebens. Wir fühlen mit Euch. Danke.

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Castor – * 2011 – † 21. Juli 2015

Castor ist an den Folgen einer schweren Herzerkrankung verstorben. Castor hat 4 Jahre sehr gut mit seinem Herzfehler leben können, deutlich mehr, als die Prognosen bei dieser Erkrankung normalerweise sind. Und gerade im letzten Jahr hat der kleine Podenco noch einmal so richtig Vollgas gegeben und sein Leben in vollen Zügen genossen. Uns hat er unglaublich berührt, es hat so viel Freude bereitet, ihn beim Spiel mit seinen Artgenossen zu beobachten. Auch seine Ängste und Unsicherheiten waren weitestgehend verschwunden, er kam um sich Streicheleinheiten abzuholen. Der Anruf von Minerva traf uns wie ein Schlag, sprachlos, voller Sorge und Angst, ihn zu verlieren bangten wir gemeinsam mit unseren spanischen Freunden um das Leben von Castor. Castor hat für sich selbst entschieden, er wollte nicht mehr kämpfen und so ist er ruhig und ohne Schmerzen in den Armen unserer Vero eingeschlafen, die diesen kleinen bewundernswerten Podenco ganz besonders geliebt hat. Uns hat es schmerzhaft vor Augen geführt, wie eng wir bereits in doch recht kurzer Zeit mit dem Tierheim, den Menschen vor Ort und den Hunden verbunden sind und so haben wir gemeinsam um Castor geweint. Mach’s gut kleiner Mann, wir werden dich sehr vermissen…

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Larry – * 2008 – † 22. August 2014

Unser Larry ist im Tierheim verstorben. Die Tierheimmitarbeiter fanden ihn morgens tot in seinem Zwinger.
Wie bereits so viele Male zuvor, hat er des Nachts versucht, über seinen Zwinger zu klettern, um morgens möglichst einer der ersten zu sein, die von den Tierheimmitarbeitern begrüßt werden. Die spanischen Tierschützer sind geschockt und auch sehr traurig, haben sie doch in den vergangenen Wochen unter Hochdruck nach einer spanischen Pflegefamilie für Larry gesucht, da er mit dem Leben im Zwinger überhaupt nicht zurechtkam und so sehr die menschliche Nähe vermisste.

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Lobo – * 2010 – † 26. Mai 2014

Schweren Herzens musste das Proa-Team sich von Lobo verabschieden. Lobos Gesundheitszustand wurde zunehmend schlechter und weder Hundetrainer noch Tierärzte konnten ihm helfen. Lobo hatte von Anfang an große Probleme im Tierheim. Er war sehr gestresst und zeigte sich absolut unverträglich mit seinen Artgenossen und völlig uninteressiert bis aggressiv gegenüber Menschen. Der einzige, der gut mit ihm zurecht kam, war Hundetrainer Alberto. Doch die Trainingsfortschritte blieben aus. Lobo fixierte sich sehr auf Alberto, andere Menschen nahm er gar nicht mehr wahr. Lobo magerte immer mehr ab und wurde zunehmend nervöser innerhalb des Tierheims. Da er auch draußen aggressiv gegen Mensch und Tier war, war es leider nicht möglich, Lobo in eine Pflegestelle umzusiedeln. Sein alter Beruf als Wach- und Schutzhund stand ihm bei seiner Eingliederung immer wieder im Weg, zu sehr war er in seinem alten Reaktionsmuster gefangen. Nun begann Lobo mit selbstzerstörerischen Handlungen und Stereotypien. Er sprang gegen die Gehegegitter und verletzte sich dabei immer wieder selbst. Bei einer erneuten Untersuchung stellte der Tierarzt jetzt tumoröse Veränderungen in Lobos Körper fest und Minerva entschloß sich daraufhin, Lobo gehen zu lassen.

Adios Lobo. Du hast Deinen ersten Besitzern bis zur Selbstaufgabe treu gedient. Wie gerne hätten wir Dir gezeigt, dass es eine Alternative für Dich gibt. Es ist uns nicht mehr gelungen. Doch nun hast Du den Frieden im Himmel, den Du auf Erden nicht finden konntest.

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Osito – * 2002 – † 12 März 2014

Unser Bärchen Osito ist über die Regenbogenbogenbrücke gegangen. Sein ganzes langes Leben hat er als Kettenhund auf einem Schrottplatz sein Dasein gefristet. Im Februar haben wir Osito kennen lernen dürfen und er hat unser aller Herzen im Sturm erobert. Trotz seines isolierten Lebens hat der alte Rüde sich sein freundliches Wesen bewahrt und sich überschwänglich über menschlichen Zuspruch gefreut. Schon damals berichtete uns Minerva, dass der Tierarzt ihm nur noch eine kurze Lebensdauer prognostiziert, da die Kettenhaltung unwiderrufliche Schäden verursacht hat. Er wurde auf Medikamente eingestellt und hat jeden Tag seiner neugewonnenen Freiheit genossen. Gegen alle Prognosen hat Osito den Winter gut überstanden und konnte sogar die ersten, lauen Sonnenstrahlen genießen. Doch in den letzten Tage verschlechterte sich sein Zustand dramatisch, er hatte trotz der vielen Medikamente furchtbare Schmerzen und konnte kaum noch laufen. Der hinzugezogene Tierarzt konnte Osito diesmal nicht mehr helfen und so ließen die spanischen Tierschützer ihn schweren Herzens gehen. Osito ist friedlich in den Armen Minervas eingeschlafen. 12 Jahre lang hat er ein Leben als Kettenhund gefristet, 5 Monate durfte er die andere Seite des Lebens kennen lernen, wurde verwöhnt und geliebt, einen unbeschwerten Sommer hätten wir alle ihm so sehr gewünscht.

Danken möchten wir ganz herzlich seiner Patin Martina K. die ihm die letzten Wochen durch ihre Patenschaft ein wenig angenehmer gestalten konnte und auch Minerva und ihrem Team, die Osito das gaben was er ein ganzes Leben lang vermissen musste und eigentlich so einfach zu geben ist – Liebe und Zuneigung….

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Homero – * 2003 – † März 2014

Homero hat fast sein ganzes Leben im Tierheim verbracht. Die letzten Wochen verschlechterte sich sein Gesundheitszustand zusehend. Als er nicht mehr alleine aufstehen konnte und auch das Fressen verweigerte, ließen die Tierschützer Homero schweren Herzens gehen.

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