Mia kam im Oktober 2015 als Pflegehündin zu mir. Sie fand am ersten Abend den Fernseher sehr merkwürdig, war aber sofort stubenrein. Sie fand andere Hunde schlicht überflüssig, orientierte sich aber sehr an José, meinen Schäferhundmix, mit dem sie sogar in einem Körbchen schlief. Menschen begegnete Mia misstrauisch bis ängstlich, konnte aber beim Ankuscheln an mich herrlich entspannen.
Mia war eine Hündin voller Widersprüche, dabei aber unfassbar loyal. Mit kleinen Pfoten schlich sie sich in mein Herz und machte mich im Mai 2016 zu einer Pflegestellenversagerin.
Auf dem Hundeplatz sprang sie begeistert über die Hindernisse, liebte Suchspiele und lange Wanderungen im Wald. Wasser war dagegen so gar nicht ihr Element und im Winter ging es nur mit Mantel nach draußen.
Bis auf eine chronische Magenschleimhautentzündung war Mia auch im höheren Alter kerngesund. Im Februar 2023 wurde bei Mia ein Tumor in der rechten Augenhöhle diagnostiziert. Drei Monate später hatte er so massiv ins Gehirn gestreut, dass Mia erlöst werden musste.
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