* 20.01.2017 – † 12.10.2026
Im Dezember 2024 ist Bruno mit alten Schussverletzungen in der PROA aufgenommen worden. Seine Verletzungen waren gravierend, Splitterfragmente entlang der Wirbelsäule, andere im Kopf, auch wurde seine Mundhöhle 2x operiert, um zwei Schusskanäle zwischen Nasengang und Maulhöhle zu verschließen. Dies hatte zur Folge, dass Bruno nur spezielle Nahrung erhalten durfte und er eine chronische „Rotznase“ entwickelte. Die Prognose für ihn war schlecht, ein Zuhause zu finden, schien unmöglich.
Doch Dani und ihr Mann Tom gaben Bruno einen Gnadenbrotplatz und so durfte der kleine Mann im Mai 2025 nach Deutschland reisen. Mit all seinen Schrullen, seinen Eigenarten, seinen Futtervorlieben und seiner bereits deutlich merkbaren Einschränkungen in der Gesundheit hatte Bruno eine wirklich tolle und unvergessene Zeit erleben dürfen. Er wurde umsorgt, geliebt und ihm wurde ein kleines Paradies zu Füßen gelegt. Bruno hat seine Zeit in vollen Zügen genossen.
Doch schon länger ging es ihm nicht mehr so gut, er wurde immer öfter von starken Schmerzen geplagt, die ihn auch unkontrolliert werden ließen. Vorgestern Abend kam Bruno aus einem dieser Schmerzzustände nicht mehr raus. Keine Medikamente halfen mehr und so musste Bruno erlöst werden. Wir wussten, dass der Tag kommen wird, dass eines oder gar mehrere der Fragmente wandern würde und am Ende nur noch der Abschied bleiben würde.
Wir danken Dani und ihrer Familie und auch der Patin von Bruno von ganzem Herzen.


