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Koke, Podenco, Geboren 2013

Momentan reißt die Traurigkeit und die Hilflosigkeit, nichts tun zu können, leider nicht ab. Wir waren sehr glücklich, dass wir einen schönen Pflegestellenplatz für unseren kleinen Podimann Koke gefunden hatten und das Training mit Hundetrainer Alberto nun auch tatsächlich griff und die kleinen Fortschritte bei Koke sichtbar wurden. Zum Trapo im März empfand er Geschirr anlegen noch schrecklich, es bereitete ihm Stress. Das sollte einfach noch ein wenig gefestigt werden, ohne ihn dabei zu bedrängen, damit nicht zu viele Stressfaktoren für Koke auf einmal zusammenkommen, wenn er seine große Fahrt nach Deutschland antreten sollte.

Doch Koke wird nicht mehr reisen, zumindest nicht in eine eigene Familie, denn Koke wird sterben. Ob in 3 Wochen, 3 Monaten oder vielleicht in einem halben Jahr, ist die einzige Ungewissheit die bleibt. Da der kleine Mann trotz gutem Appetit binnen weniger Wochen immer dünner wurde, war das spanische Team sich sicher, dass etwas mit ihm nicht stimmt. So musste er zum Tierarzt, auch wenn das für unseren Koke mit extrem viel Angst und Stress verbunden war und er sich danach wieder in sein Schneckenhaus zurückgezogen hat.

Der Tierarzt offenbarte das ganze Übel, dass sich in Kokes kleinem Körper eingenistet hat. 2 große Tumore im Enddarm, die leider eine OP unmöglich machen, denn der Krebs hat bereits zu sehr Besitz von unserem Koke genommen und eine Heilung ist sicher ausgeschlossen. Wir haben gemeinsam mit dem Team in Spanien hin und her überlegt, auch was die Reise nach Deutschland betrifft und sind letztendlich zu dem Entschluss gekommen, Koke im Shelter PROA sterben zu lassen. Die PROA ist sein Zuhause seit nunmehr 4 Jahren, sein Fels in der Brandung, seine sichere Burg. Ihm all das zu nehmen, wiegt den Stress, den der kleine Rüde nun weiterhin haben würde, um letztendlich in ein paar Wochen reisen zu können, nicht auf. Im schlimmsten Fall nimmt ihm das noch die letzten Wochen seiner Unbeschwertheit. Das möchte Minerva auf keinen Fall, denn für sie ist die PROA Kokes Zuhause.

Wir können sie nicht alle retten, das sagen wir uns immer und immer wieder, denn sonst wird der Schmerz täglich ein bisschen größer, bis er irgendwann die Luft zum Atmen nimmt, doch mit Koke geht wieder ein Stückchen Hoffnung verloren, die wir alle, ob in Spanien oder Deutschland so sehr brauchen, um täglich weitermachen zu können.

Wir werden auch diesen Weg wieder als Gemeinschaft gehen und unsere Spanier mit allem unterstützen, was nötig ist um dem kleinen Koke seine letzte Zeit im Shelter ganz besonders schön zu machen, ihn zu verwöhnen und es ihm an nichts fehlen zu lassen. Wir sind ergriffen, über die Hilfsangebote und auch im Team wäre sofort ein Platz für den kleinen Mann gewesen,  dafür danken wir von Herzen, auch seiner Patin Manuela, die ihn auch weiterhin unterstützt. Doch wir haben einen gemeinschaftlichen Entschluss gefasst und sind uns sicher, Koke wird seine verbleibende Zeit im hier und jetzt genießen und am Zaun der PROA patrouillieren, sich bei allen seine Würstchen abholen und mit seinem vertrauten Menschen kuscheln bis seine Zeit gekommen ist und wenn Ihr ihn dabei ein wenig unterstützen möchtet, wäre das wundervoll.

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